Westfälischer Schützentag am 18.09. und 19.09.2026 in Blomberg
Der 75. Westfälische Schützentag fand am 18. und 19.09.2026 in Blomberg statt. Am Freitag fand die Delegiertenversammlung statt. Hier wurden wesentliche Beschlüsse für das Schützenwesen in Westfalen gefasst, die auch für unsere Kreisvereine wichtig sind. So wurde beschlossen, die Beitragserhöhung des DSB in Höhe von 1,50 € pro Schütze ab 2027 an die Vereine weiterzugeben. Das bedeutet, dass zwar der WSB-Beitrag konstant bleibt, aber durch die DSB-Erhöhung die Rechnung für jeden Verein steigen wird.
Wichtige Wahlen zum Präsidium standen auf der Tagesordnung: Wiedergewählt wurden der Präsident des WSB Dr. Maik Hollmann, der Vizepräsident Verbandsorganisation Wolfgang Tönjann sowie der Vizepräsident Finanzen und Recht Jochen Willmann. Neu besetzt wurden die Vizepräsidentenposten Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit sowie Verbandssport. Für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit wurde Michael Höflich und für den Verbandssport wurde Regina Cramer (für 2 Jahre) gewählt.
Am 19.09. stand die Tradition im Mittelpunkt: Es fanden Wettbewerbe zum Landeskinder-, Landesjugend- und Landeskönigsschießen statt. In spannenden Adlerschießen wurden die jeweiligen Majestäten ermittelt. Den Titel des Landeskinderkönigs sicherte sich Constantin Giesik vom Ennepetal Milsper SV mit dem 117. Schuss. Landesjugendkönigin wurde Emily Ostendarp vom Schützen- und Heimatverein Hakenberg/Wellendorf. Der Adler fiel mit dem 82. Schuss. Den Titel des Landeskönigs sicherte sich Dennis Richter von der SG Obernbeck, der den Adler nach 183 Schüssen zu Fall brachte.
Ein weiterer Höhepunkt war der Marsch durch die Stadt Blomberg, an dem auch einige Vereine aus unserem Schützenkreis mit dabei waren. Die beeindruckende Zahl der teilnehmenden Schützenschwestern und Schützenbrüder sowie die zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauer sorgten für ein prächtiges Bild. Im Anschluss folgte die große Königspolonaise auf dem Marktplatz von Blomberg. Farbenfrohe Kleider, festliche Uniformen und der sichtbare Stolz der Beteiligten prägten das eindrucksvolle Bild. Jeder, der nicht mit dabei war, hat etwas verpasst.




























